ASTROIMAGING.DE

Matthias Astrofotografie Blog

 

Mein Name ist Matthias Steiner. Willkommen auf meinem Astrofotografie-Blog.

 

Mit der Astrofotografie habe ich im Herbst 2016 begonnen. Mit der Astronomie selbst beschäftige ich mich seit meiner Jugend, angesteckt von meinem Vater - Gerhard Steiner, der einen 6 Zoll f10 Newton inklusive EQ Montierung selbst gebaut hat (Spiegel selbst geschliffen!!!).

 

 

12.06.2020: Skywatcher 130PDS

 

Kurz vor der Sommersonnenwende werden die Nächte nicht mehr richtig astronomisch dunkel hier in Dreieich. Erst ab 23:30 kann ich zur Zeit mit der Astrofotografie beginnen, und dann nur eingeschränkt.

 

Ich wollte mal schauen wie astrofotografietauglich der kleinste PDS Newton von Sky-Watcher ist und habe mir kurzerhand einen bestellt. In dieser Preisklasse ist man noch selbst gefragt, und muss einige Modifikationen am Teleskop vornehmen, so dass er dann am Ende auch passt und eine schöne Sternabbildung abliefert.

 

Wie überall zu lesen, ist der OAZ beim 130/150/200PDS immer der gleiche, Daher ist er beim 130PDS und auch beim 150PDS zu lang und ragt in den Tubus rein und schattet diesen ab. HIer muss das OAZ-Rohr gekürzt werden. In meinem Fall 15mm. Das geht auch alles unproblematisch. Visuelle Beobachtung ist dann aber so einfach nicht mehr möglich.

 

Weiterhin, müssen die Außenfase und die Halteklamern mit einem Blendenring abgedeckt werden. Ich habe mir hierfür einen Blendenring gedruckt, das geht ganz gut, habe ich auch schon so für den TS Photon 6Zoll Newton gmacht.

 

Um noch kurz auf den TS Photon Newton einzugehen. Im direkten Vergleich ist die mechanische Qualität der Skywatcher Newton um einiges besser, was sich auch in der Kollimation bemerkbar macht, der Skywatcher hat die bessere Hauptspiegelzelle, und auch die Fangspiegelhalterung ist qualitativ hochwertiger.

Ich merke das in der Kollimierung, der Skywatcher ist da um einiges stabiler als der TS / GSO Newton. Vermutlich benutzt auch deswegen der Lacerta NoN den Skywatcher PDS/Quattro als Basis.

 

Zum testen habe ich mir M27 ausgesucht, und als Fazit sei gesagt, ich bin begeistert, wieviel Teleskop man für so wenig Geld bekommt. Für mich wieder ein Grund mehr Spiegelteleskope zu favorisieren, so presigünstig, lichtstark und farbrein bekommt man keinen Refraktor. Für einen Refraktor in der ähnlichen Qualität muss man locker das fünffache zahlen, und dann ist das Teleskop noch immer nicht farbrein.

 

 Wer mit Spikes am Stern und mit der Kollimierung des Teleskops zurecht kommt, dem sei ein Newtonteleskop für die Astrofotografie empfohlen.

 

 

M27 - Skywatcher 130PDS - ASI1600MCP - 4h

 

 

 

06.06.2020: Corona Virus und klare Nächte

 

seit meinem letzten Eintrag hat sich viel getan. Covid 19 hat uns in Deutschland voll erwischt, und durch den Lockdown hatte ich viel freie Zeit, und konnte die teilweisen klaren Nächte nutzen.

 

Folgende Aufnahmen habe ich gemacht:

 

- LBN552 - mit NoN 8"

- M87 mit Plasmajet und Asteroid 18295 Borispetrov mit NoN 8"

- SH2-174 -  Belichtungsrekord mit 23 Stunden mit NoN 8"

- NGC 3718 mit NoN 8"

- Markarjanische Kette mit TS60f6

- M3 mit Esprit 100ED (endlich zurück aus Wien)

- M106 mit NoN 8"

- IC1396A mit TS Newton 6" f/4

- Iris Nebel mit Esprit 100ED

- M13 mit TS Newton  6" f/4

 

 

Hat sich also schon einiges in den letzten knapp drei Monaten getan.

Wer immer aktuell bleiben möchte, dem sei mein Instagram Account empfohlen, dort poste ich zienlich aktuell und zeitnah meine Bilder. User matthias.mst

 

Wie oben erwähnt habe ich den Esprit wieder von Teleskop Austria zurück. 

Der Esprit hatte eine Linsenzellen verspannung, das zeigte sich in dunklen Strahlen durch die Justierschrauben. Das hat mir so nicht gefallen (siehe Plajaden M45 - unten).

 

Mit Teleskop Austria hatte ich eine Optimierung vereinbart, es wurde die Linsenzelle erweitert (ausgedreht und ein Blendenring eingefügt) sodaß die Sternabildung wieder in Ordnung ist. 

Ich bin noch in der Testphase, und prüfe zur Zeit, ob nun alles in Ordnung ist. Erste Bilder sehen vielversprechend aus. Ich werde hier weiter berichten.

 

 

 

M13 - TS Newton 6" f/4 - ASI1600MCP - 8,8h
Iris Nebel - Esprit100ED - ASI1600MCP - 6h
IC1396A - TS Newton 6" f/4 - ASI1600MCP mit Hutech V4 Filter - 3h
M106 - NoN 8" f/4 - Lum/Ha - ASI1600MMP - 5,7h
M3 - erster Test mit dem Esprit100ED nach der optimierung - 2h
Markajanische Kette / Virgo - TS60f6 - ASI183MCP - 3,1h
NGC3718 - NoN 8" f/4 - ASI1600MCP - 14,2h
Sh2-174 - HOO - NoN 8" f/4 - ASI1600MMP - 23h
M87 mit Plasmajet und Asteroid
LBN552 - NoN8" f/4 - ASI1600MMP - 8h LUM

 

 

 

 

30.03.2020: NGC4151 - Gemeinschaftsbelichtung

 

Die Whats-App Gruppe "praktische Astronomie" hat ihr erstes Gemeinschaftsprojekt realisiert. Zu sechst haben wir NGC4151 abgelichtet und haben in vier Nächten 108h Belichtungszeit realisiert. Frank Breslawski hat das Bild dann fertiggestellt.

 

Von den 108h habe ich 18h aufgenommen.

 

 

 

 

 

20.-21.01.2020: Quallennebel und Farbe für die Orion Weitfeldaufnahme

 

Zwei Tage schönes Wetter bei nahezu Neumond. Das habe ich ausgenutzt, um noch ein paar Winterobjekte einzufangen.

Alles mit dem Samyang1135 und der ASI183mmp

 

.https://www.astrobin.com/full/fcdtne/B/

 

https://www.astrobin.com/full/us5zri/0/

 

 

 

 

Orion Weitfeld - 4,2h HaRGB
Quallen- und Affenkopfnebel - 4h HaRGB

 

 

 

16.01.2020: Weitfeld Orion

 

 

M42 und Pferdekopfnebel - Samyang135@2,8 - ASI183MMP - 3h Ha

 

 

12.01.2020: Skywatcher Esprit100ED

 

Leider muss mein Skywatcher Esprit100ED zurück zur Optimierung nach Wien. bei genauem HInsehen fällt auf, dass bei den hellen Sternen, bei tiefen Temperaturen dunkle Ausbrüche zu sehen sind (siehe Bild M44 oder M45 unten), diese kommen von einer nicht Temperaturkompensierten Linsenzelle. Diese muss jetzt etwas erweitert werden, damit keine Druckstellen bei tiefen Temperaturen auf die Linsen ausgeübt werden.

Sollte in diese Preisklasse nicht mehr vorkommen, ist aber ein bekannter Fehler bei den Esprit Teleskopen.

 

Siehe auch den Link von Tommy.

 

http://interferometrie.blogspot.com/2014/08/esprit-tuning-how-we-finetune-esprit80.html?view=magazine&m=1

 

 

27.12.2019: M42 und M44

M42 - 27min - ASI183MCP - Esprit100ED
M44 - 2,2h - ASI183MCP - Esprit100ED

04.12.2019: Eine klare Nacht

 

darf man nicht ungenutzt vorübergehen lassen. Daher habe ich kurzfristig das Teleskop aufgebaut, und mit der ASIair schnell mal drei Aufnahmen geschoßen. Wintersternbilder stehen ja recht tief, daher konnte ich nicht so lange Belichten, da der Flieder vom Nachbar mittlwerweile recht hoch gewachsen ist ;-)

 

- Skywatcher Esprit 100ED

- ASI 1600 MCP

- Skywatcher AZ-EQ6

 

Belichtet habe ich wie folgt:

 

- M34 - 63min. weitere 60 Minuten musste ich aussortieren, da daß Teleskop noch nicht vollständig ausgekühlt war, und mir    der Fokus weglief

 

- Pferdekopfnebel 72min, bis der Flieder im Weg stand

 

- IC443 2,5h bis zum Meridiandurchgang

 

Demnächst muss ich mal wieder Belichtungszeiten größer 5h anstreben.

 

 

 

 

 

01.12.2019: Test Skywatcher Esprit 100

 

Nach ca. einen Monat haben ich nun Gelegenheit den Skywatcher Esprit zu testen. Insbesondere interessiert mich die Sternabbildung an hellen Sternen.

Wie sich herausstellt, ist die Objektivfassung nicht ganz Temperaturkompensiert, so dass bei tiefen Temperaturen die Justageschrauben dunkle Strahlen erzeugen. Dies ist jedoch nur bei einer 100% Ansicht zu sehen. Erstmal bin ich zufrieden mit dem Esprit100. Evtl. muss ich die Schrauben etwas lösen, damit das besser wird.

 

 

M45 - 2,5h - Esprit100ED - ASI1600mcp
Gamma Cas - Navi - 1,5h Esprit 100ED - ASI1600mcp

 

 

18.11.2019: HIer meine bisherigen Astrobilder aus 2019, etwas aufgehübscht für meinen Astrokalender 2020

 

Das Wetter spielt, wie letztes Jahr, nicht mit, Ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen, und das soll auch noch einige Zeit so anhalten, also werde ich dieses Jahr vermutlich kein Astrobild mehr machen können. 

Schade, da ich dann, wie die letzten zwei Jahre, keine Gelegenheit habe die Wintersternbilder bzw. die Wintermilchstraße abzulichten. Ein tiefbelichteter Orionnebel z.B. ist so nicht machbar....

 

 

 

 

 

08.11.2019: Neue Bilderserie

 

 

Caroline´s Rose - NGC7789 / Esprit100 / 3h

 

 

 

Skywatcher Esprit100ED von Teleskop-Austria

 

 

 

 

h&chi - NGC 869/884 / TS60f6 / 3h
Pferdekopfnebel - IC434 / TS60f6 / 45min
Andromeda-Galaxie - M31 / TS60f6 / 2,2h

 

 

 

 

07.10.2019: Update

 

Ohje schon lange nichts mehr geschrieben. Der Astrosommer war auf jedenfall nicht so gut wie letztes Jahr, trotz Rekordsommertemperaturen.

Einige Bilder konnte ich schießen, aber irgendwie hatte ich auch viele Probleme mit der Technik, angefangen mit der Internetverbindung zur Säule, die wollte irgendwie nicht. Ist aber mittlerweile gelöst. Dann habe ich mir einen 6Zoll f/4 noch gegönnt, dessen Kolimation ich auch nicht wirklich bis jetzt hinbekommen habe.

 

Das Highlight des Astrosommers, war aber der Urlaub auf der Emberger Alm Anfang September (leider in der Vollmondwoche).

 

Tja und jetzt hat der Herbst schon wieder zugeschlagen, Wolken, nichts als Wolken. Schade.

 

Um die Seite wieder auf den neueseten Stand zu bringen, werde ich einfach die Bilder ohne großen Kommentar reinstellen.

 

 

 

 

 

 

 

19.-22.09.2019: Sh2-170

Sh2-170 - Lacerta NoN - ASI1600mmp - Bicolor - 12,5h

 

 

 

07.-14.09.2019:  NGC281 - Emberger Alm

NGC281 - Megrez72 - ASI183mmp - SHO - 6h

 

 

 

02.-03.09.2019_ NGC6914 - Optik nicht richtig kollimiert

NGC6914 - TS150f4 - ASI1600mmp - 8,8h - Bicolor

 

 

 

22.-24.08.2019: M39 mit neuem nicht gut kollimierten TS150 f/4 Newton

M39 - TS150f4 - ASI1600MC - 3,85h

 

 

 

27.06. - 03.07.2019: Cirrusnebel

 

 

Cirrusnebel - 9,6h Ha/OIII - Samyang 135mm@f/2.8

 

 

 

15.- 16.06.2019: Gamma Cygni

 

First Light mi der neuen Säule. Die Säule ist sehr stabil, auch ein Anschlagen mit der Faust beim Einnorden ergab kein Wackeln oder ähnliches. Wirklich sehr stabil. So soll es ja auch sein.

 

Kleines Instrument auf der AZ-EQ6. Nur das Samyang135mm bei f/2.8 und die ASI183MMP. Als Guidscope kam das ZWO 30f/4 mit der ASI174MM zum Einsatz. Mit dem Guiding hatt ich massive Schwierigkeiten. Evtl. lag es auch daran, dass ich mit der ASI174 guide, diese hat 5,8my Pixel, welche für das kleine Guidescope, mit nur 120mm Brennweite, viel zu groß sind. Eine ASi120MM oder ASI290MM wären hier besser geeignet. 

 

 

Säule mit AZ-EQ6 und Samyang 135mm

   

Sadr-Region - Samyang 135f/2.8 - ASI183MMP - Ha/OIII 4,5h

 

 

 

08.06.2019: Projekt Astrosäule

 

Die Astrosäule ist nun im Garten. War eine ganze menge Arbeit, aber letztendlich hat es sich gelohnt. Eine sehr stabile Säule auf einem ordentlichem Fundament. Das wird die Astrofotografie in Zukunft erleichtern.

 

 

 

 

 

01.-02.06.2019: ITV - Gedern

 

 

 

<<Text kommt noch>>

 

 

 

https://youtu.be/Y5hOVpFVu8M

 

Video von Johannes Grimm

 

 

 

 

M16 - Megrez72/ASI183mmp - 2h HOO

 

 

 

30.04.2019: NGC7000 / IC5070

 

Alle Jahre wieder, nur diesmal schon im Frühjahr der Nordamerika- und Pelikannebel.

 

Bernd, Johannes und ich waren mal wieder in Semd mit kleinem Equipment. Ich hatte das Samyang135mm mit der ASI 178MCC und der SA dabei. Eine schöne mobile Einheit, mi der man eindrucksvolle Astrobilder machen kann.

 

- 91 Lights (Gain0, 60s)

- 30 Darks

 

 

 

 

29.03. -12.04.2019: M64 - Blackeye-Galaxie

 

Über mehrere Nächte entstand diese Aufnahme der M64 Galaxie.

 

Die Daten habe ich für das Gemeinschaftsprojekt auf Astrotreff.de gesammelt.

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=236392&whichpage=10#830196

 

Insgesamt habe ich 11,8h Photonen der Galaxie gesammelt, welche 24 Millionen Jahre unterwegs waren, bis meine ASI Kamera sie eingefangen hat.

 

 

 

22.02.-28.02.2019: Stabiles Hochdruckgebiet

 

Endlich, nach gefühlter Ewigkeit, nach mindestens vier Monaten wieder ein stabiles Hochdruckgebiet. Leider war der Mond noch sehr präsent, aber die Zeit musste genutzt werden.

 

Folgende Objekte standen auf dem Programm:

 

- M81

- M82

- M13

- M51

 

Allsky Aufnahme - Youtube Link

 

Insgesamt konnte ich 46,5h Material sammeln, musste dann aber doch noch etwas selektieren. War eine tolle Astrowoche.

 

 

Allsky - Aufnahme - ASI120 MC-S

 

 

 

 

 

M82 - 172x180s - ASI1600MCP - Lacerta Newton
M51 - 167x180s - ASI1600MCP - Lacerta Newton
M81 - 228x180s - ASI1600MCP - Lacerta Newton
M13 - 195x180s - ASI1600MCP - Lacerta Newton

 

 

 

 

15.02.2019: AGOrion Beobachtungsabend in Pfaffenwiesbach

 

http://www.agorion.de/2019/02/der-beobachtungsabend-vom-15-02-2019-in-pfaffenwiesbach/

 

 

 

M42 - Samyang 135mm@f/2.8 - ASI178MCC - Star Adventurer/ASiair
Comet C/2018 Y1 (Iwamoto) - Samyang 135mm@f/2.8

 

 

 

08.02.2019: C8 Umbau

 

Ich habe das alte C8 aus 1979 aus der Gabel genommen, und eine Vixenschiene angebaut. Da ich mein neues C8 verkauft habe, weil ich es zu selten benutzt habe, verwende ich jetzt das alte C8 für die Planetenfotografie.

 

Übrigens, dieser Winter ist wettertechnisch noch schlechter als der vergangene. Bisher kein stabiles Hochdruckgebiet, um mal mehr als ein oder zwei Stunden die Kamera laufen zu lassen. Echt traurig.

 

 

C8 Bj.1979 mit TS Crayford Auszug

 

 

21.01.2019: Mofi

 

Natürllich ging auch bei mir die Mofi 2019 nicht ohne eigene Beobachtung vorüber.
Das Vorhaben eines Besuchs bei den Kollegen in Pfaffenwiesbach musste ich leider aufgeben, da ich an diesem Montag noch arbeiten musste und ein Hin und Zurück aus Dreieich zu zeitaufwendig gewesen wäre.

Wie bei den anderen Kollegen begann der ganze Event bereits einen Tag zuvor mit der Planung, wo ich das Teleskop aufbauen muss, um überhaupt in den Genuss der Mofi zu kommen.
Kurz Stellarium gefragt und ich wusste, ich muss das Teleskop im ersten Stock auf dem Balkon aufbauen, da die Mofi ja recht kurz vor Monduntergang im Westen ihren Höhepunkt mit der Totalität um 6:08Uhr hatte.

Da ich ja mehr fotografisch als visuell unterwegs bin, wie einige von euch wissen, musste ich auch schauen, mit welcher Brennweite und Kamera ich das Spektakel formatfüllend ablichten kann.
Es zeigte sich, dass ich mit dem Celestron Nexstar 5 SE mit Reducer auf f/6,3 und ASI 1600MC am besten fahren würde.

Also baute ich am Sonntag schon alles auf und lud den Akku meines Astrolaptops und die Akkus der Montierung voll auf.

Der Wecker riss mich dann am Montag um 5:30Uhr aus dem Tiefschlaf. Schnell angezogen und dann auf den Balkon. die Mofi war voll im Gange (5:45Uhr) und zeigte noch einen schönen hellen Bereich des Mondes während der größteTeil bereits eine schöne rote Färbung zeigte. Echt beeindruckend.

Montierung gestartet, mit dem Solar alignment den Mond anvisiert, und schon lief die Montierung. Eingentlich ganz einfach.
Laptop eingeschaltet, Sharpcap gestartet und Kamera connected und schon liefen die Aufnahmen, wobei das Fokussieren hier nicht so trivial mit dem SC war. Irgendwie habe ich es aber doch noch hinbekommen, war aber echt frimmelig.

Irgendwann habe ich dann ganz leise meinen Namen rufen hören, bis ich geschnallt habe, dass mein Nachbar mal schauen wollte, ob ich mal wieder astroaktiv bin;-)

Ja, die Mofi war echt schön, und für mich vor allem  interessant, weil ich die Mofi im Sommer 2018 nicht sehen konnte, da wir in den Bergen waren und ein Gewitter uns die Mofi verweigert hatte.

Der Laptop lief leider nur 45 Minuten, bevor die Kälte den Akku in die Knie zwang. Hatte aber dann auch gereicht, ich musste ja noch arbeiten gehen.

 

Mond am 21.01.2019 um 06:08Uhr (Totalität)
06:55Uhr

 

 

 

02.01.2019: IC410

 

Endlich wieder klarer Himmel in Sicht, auch wenn nur für einen Abend, am späten Nachmittag habe ich den neuen Newton aufgebaut. Das Ausbalancieren ist nicht ganz so trivial, wie bei einem Teleskop mit hinten liegendem OAZ.

Nach ein paar Schwierigkeiten mit EQmod ging es dann um 19Uhr los. 3,3h IC410- First light mit dem Lacerta Newton 

 

Astrobin: https://www.astrobin.com/384042/?nc=user

 

Zeitgleich habe ich noch den ASiair mit dem Samyang 135 f2 (+ ASI178MCC) auf der SA eingeweiht. Ohne Guiding (da die Guidingkamera am Lacerta Newton installiert war) gingen nur 30subs. Aber aufgrund der Blende von 2,8 kam nach einer Stunde Belichtungszeit schon was recht vernünftiges bei raus.

 

Astrobin: https://www.astrobin.com/384072/?nc=user

 

Lacerta 8Zoll f4

 

 

 

25.12.2018: Mond 90%

 

Konnte bisher, aufgrund des schlechten Wetters, noch nicht den neuen Newton testen. Am 1. Weihnachtsfeiertag war es dann mal für ein paar Stunden klar, jedoch stört der Mond noch, um Astrofotografie ohne Schmallbandfilter zu betreiben. Daher habe ich mal wieder den Mond abgelichtet - mit dem Celestron C5SE und der ASI174MM.

 

 

 

 

17.12.2018: Mein neuer Photo Newton ist nach 6 Wochen Fertigungszeit aus Wien eingetroffen:

                                   

                                               Lacerta - Newton ohne Namen - 8Zoll f4

 

Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen......

 

 

03.12.2018: Neues Projekt - Astrosäule

 

Eine feststehende Astrosäule muss her....

Zukünftig möchte ich eine feststehende Säule im Garten haben, damit ich die Montierung permament draußen und eingenordet lassen kann.

 

Die jetzige mobile Skywatcher Säule ist nicht schlecht, jedoch nicht ganz so stabil wie erwartet, beim Aufbau des Teleskops kommt es schon vor, dass ich leicht die Position der Säule verändere, so dass ich bei jedem Aufbau wieder neu einnorden muss. 

Meine ersten Pläne eine Säule fertigen zu lassen, ist an der Umsetzung gescheitert. Kontruktionszeichnungen hatte ich bereits angefertigt, aber ich habe keinen geeigneten Schlosser gefunden, der mir das zeitnah für kleines Geld fertigen kann. Daher habe ich eine alte gebrauchte Säule gekauft, welche ich nun aufbereiten muss.

 

 

Säule fertiggestellt am 05.01.2019
Nach drei Lackschichten

 

So, nach dem Rost entfernen und anschleifen, ist nun Farbe drauf.  Oben kommt jetzt noch eine Nivellierplatte und ein verschraubter EQ6 Montierungsadapter drauf, gehalten durch drei M16 Edelstahlgewindestangen. Die Kopfplatte ist zweigeteilt, und leider nicht waagerecht, dies kann aber später über die Nivellierungsplatte ausgeglichen werden.

 

Astrosäule - Originalzustand

Fortsetzung folgt.....

 

 

 

 

Details auf der Astrobin-Seite

 

https://www.astrobin.com/users/masteiner/

 

15.12.2018: 46P/Wirtanen Komet

 

17.11.2018: IC434 - TSApo60f6  

 

17.11.2018: IC405 - RC6 - Bicolor

 

16.11.2018: Sh2-188 - RC6 - SHO

 

20.10.2018: M45 - Megrez72

 

14.10.2018: NGC1499 - Kaliforniennebel - Megrez 72

 

13.10.2018: NGC7635 Widefield - Megrez72

 

13.10.2018: M31 - Megrez72

 

09.10.2018 NGC7000 - Weitfeld mit Samyang135mm

 

08.10.2018: NGZ457 - Eulencluster - Megrez 72

 

30.09.2018: IC1871 - Teil vom Seelennebel

 

29.09.2018: NGC7822 

 

19.09.2018: Weitfeld Herz- und Seelennebel 2,5h Samyang 135mm

 

13/19..09.2018:IC1795 Fischkopfnebel 7h RC6 ASI1600MMP Ha/OIII

 

11.09.2018: Melotte 15 ASI1600MMPro Ha 7nm 46x180s

 

01.09.2018: Blasennebel 4h /  Melotte 15 ASI1600MCPro 20s240s

 

16.08.2018: Melotte 15 Herznebel ASI1600MCPro 35x240s

 

12./15.08.2018: Wizardnebel

 

04./06./07.08.2018: Pacmannebel

 

04./05./06./07.08.2018: Irisnebel

 

02./03./04.08.2018: Elefantenrüsselnebel

 

31.07.2018: Weitfeld Schwan 

 

 

 

 

 

08.-09.07.2018 und 14.07.2018: Sichelnebel / Crescentnebel

 

4h Crescentnebel aufgenommen. RC6 auf AZ-EQ6 mit der ASI1600MCPro.

Auch hier würde mit Schmalband bei 4h mehr rüberkommen. Ich werde mir nun den Hutech Idas V4 Filter holen, der hat einen breiteren Bereich im Ha und OIII, da müsste dann mit einer OSC Kamera im Nebelbreich mehr rüberkommen.

 

 

 

 

07.07.2018: Astrofotografieabend in Semd

 

Mit Bernd und Johannes in Semd getroffen. Ich hatte die SA mit der Canon 1000d dabei und die EQ3 mit dem Samyang 135mm und der ASI 178mcc.

 

Wollte alles irgendwie nicht so richtig klappen. Bei dem MGEN hatte ich das Firmwareupdate der Kamera vergessen, so dass ich ohne Guiding arbeiten musste. Weiterhin war das Auffinden des Lagunennebels ohne Sucher und Laser nicht so einfach. Letzteren hatte ich leider zuhause vergessen.

 

Mit der Canon 1000d hatte ich first light. hatte hier leider auch keinen Sucher. Das Fokussieren ist etwas schwieriger im Liveview, da die Kamera nicht soviele Sterne im Liveview zeigt wie im Vergleich mit der Canon 700da

 

War am Ende doch ein ganz schöner Abend.

 

 

Bild: Johannes Grimm

 

 

 

01. - 03.07.2018 Pelikannnebel

 

Habe mich jetzt doch entschlossen nur mit APT zu arbeiten. SGPro ist schon ein feines Tool, aber sehr Ressourcenfordernd hnisichtlich PC. Die Vorteile, die mir SGPro bringt, kann ich nicht wirklich nutzen - den Meridian Flip. Nach dem Meridiandurchgang komme ich einen Straßenlaternen-Streulichbereich, das macht dann keinen Sinn. Nur bei Zenitnahenobjekten möglich. Weiterhin hatte ich bei meinen bisherigen Versuchen immer wieder Probleme mit SGPro.

 

APT ist eine sehr gute Alternative. Über Scriptsteuerung kann ich meine Monteriung sehr individuell programmieren, und da APT auch noch ein Platesolving mit Montierung Sync bietet, ist es für mich noch komfortabler als SGPro. Probleme mit Belichtungsabbrüchen hatte ich bisher keine, APT parkt die Montierung, wärmt die Kamera auf 0°C und schaltet den PC ab. Was will ich mehr?!

 

Über drei Nächte habe ich den Pelikannebel abgelichtet. Mein bisheriger Rekord mit 8,7h Gesamtbelichtungszeit.

 

Die Bildbearbeitung empfand ich als recht schwer, und wenn ich auf die Gesamtbelichtungszeit schaue, bin ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden. Kann sein, dass ich hier mit einer OSC schon am Ende bin. Für Nebelobjekte ist eigentlich das Schmalbandverfahren mit einer monochrom Kamera besser geeignet.

 

 

 

 

 

 

20.06.2018: M27 Hantelnebel

 

So richtig dunkel wird es nicht mehr zur Sommersonnenwende. Die kürzesten Nächte. Konnte erst um 23:30Uhr loslegen, hatte dann aber gleich ein paar kleinere Probleme mit APT und Montierung Sync. Nachdem ich dann aber Vega gesolved hatte ging es.

SGPro angeworfen und los ging es. Hatte bis 03:30Uhr M27 programmiert, jedoch hatte ich dann um 2Uhr einen Downloadfehler, so dass die Aufnahmen gestoppt haben. Finally nur 60x120s Aufnahmen die zu gebrauchen waren.

 

Ach ja, seit einer Woche habe ich nun eine Säule im Garten stehen. Jetzt geht alles etwas einfacher

 

 

 

25.05.2018:Planetenjagd

 

Bernd und ich waren in Semd, und haben mit dem C8 Jupiter, Saturn, Mond und Mars fotografiert.

Nebenbei habe ich noch die SA mit der Canon und dem 135mm f2 Samyang auf NGC gerichtet gehabt. Da der Mond zu 86% beleuchtet war habe ich nur HA aufgenommen.

 

Seeing war leider nicht optimal, entsprechend sind auch die Planetenbilder geworden.

 

 

25.05.2018: DSGVO

 

Habe einen Passwortschutz hinzugefügt. Ich kann noch nicht abschätzen, ob meine Homepage auch von der DSGVO betroffen ist. Datenschutzerklärung habe ich vorsorgehalber im Impressum hinzugefügt.

Sobald das alles klarer geworden ist, werde ich den Passwortschutz entfernen.

 

 

08. -10.05.2018: M13/M63/M57

 

Bin etwas im Verzug mit der Dokumentation. Die Seite Läuft nun bereits schon über ein Jahr. Letztes Jahr kamen seit dem 20.04.2017 so 45 Astronomieabende zusammen. Ein ganz guter Wert, wie ichg finde.

Auch wenn der Dezember und Januar ziemlich schlecht waren.

 

Anfang Mai ergab sich mal wieder drei Tage hintereinander eine schön Wetterphase. Mittlwerweile arbeite ich mit EQmod und APT und zuletzt habe ich auch SGpro mit Platesolving zum laufen bekommen.

 

So sieht mein Workflow nun aus:

 

- mit APT Blindsolven und montierung sync

- Wechsel auf SG Pro.

- starten der Sequenz

 

Damit brauche ich kein Alignment mehr durchführen.

 

So habe ich nun M13/M57 und M63 aufgenommen.

 

M13 habe ich dann nochmal etwas nachgelegt, so dass nun etwas mehr als 4h zussammengekommen sind.

 

 

 

 

 

 

16. -21.04.2018: NGC4565 - Nadelgalaxie

 

Was für eine Astrowoche, das hatten wir schon lange nicht mehr.

Am 16.04. habe ich die AZEQ6 mit dem RC6 aufgebaut, eingenordet und ausgerichtet, wobei ich mir diesmal sehr schwer tat das Teleskop zu alignen, da der Rotpunktsucher nicht zum OTA justiert war. So lange habe ich noch nie Capella gesucht ;-)

MIt den Aufnahmen startete ich dann am Dienstag. Astronomisch dunkel wurde es erst um 22:30Uhr

So habe ich am Dienstag und Mittwoch jeweils ca. 100min sammeln können.

Unity Gain (139); 180s Belichtung.

 

Für Donnerstag hatte ich mir vorgenommen, mal wieder SGpro auszuprobieren. nach dem ich einige Wochen zuvor SPpro nach langen probieren ergebnislos und frustriert erstmal zur Seite gelegt habe.

Diesmal sah es aber schon vielversprechender aus. Ziel sollte M63 sein. Mit dem Wizard Framing habe ich M63 ausgewählt, und wer sagt es, es hat auf anhieb geklappt. Mittels Platsolving hat er die aktuelle Position ermittelt und das Objekt wie gewünscht direkt angefahren. Wahnsinn. Echt super.

Nach vier Frames fing aber das Chaos wieder an. Erst hing sich der Computer beim Download der Aufnahnme auf, und nach erneutem Start, lief mir die Dec-Achse beim Guiding weg. Keine Ahnung woran es lag. Ich habe dann irgendwann aufgegeben. SGpro ist recht komplex. Ich glaube aber ein echt starkes Tool, wenn es erstmal läuft.

Ich bleibe dran, und gebe nicht so schnell auf. Beim nächsten mal wird es schon klappen.

 

Am Freitag den 20.04. stand ein Treffen mit den Astrokollegen von der AGOrion und Taunus Astrotreff an. Ein Treffen in Pfaffenwiesbach im Taunus. Da ich nur visuell unterwegs sein wollte, habe ich nur das Celestron Nexstar 5SE mitgenommen. Was auch die richtige Wahl war. Mit Goto konnte ich mühelos die Objekte anfahren, und hatte genug Zeit mich mit den anderen Astrofreunden zu unterhalten, und auch durch deren Teleskope die DSO anzuschauen. War ein sehr schöner Abend. Gesehen habe ich durch das C5 folgende Objekte: M3/M13/M42/M57/M65/M66/M81/M82 H&Chi, Venus, Jupiter, Mond.

Orion, Mond und Venus über Pfaffenwiesbach

 

Am 21.04. hatte ich dann nichts mehr gemacht, da ich nun endlich Schlaf nachholen musste und früh schlafen ging.

 

 

 

11.04.2018 Weitfield M51

 

Second light mit der ASI1600 und dem Samyang 135mm (bei f2.8) auf der SA ohne Guiding.

 

Daten: Lights 100x60s; Darks: 30x; Flats: 30x; Bias:30x - Unity Gain (139) 

 

 

 

 

07.04.2018: Rhönbesuch - Hohe Geba

 

Für April hatte ich einen Rhönbesuch mit den Mitgliedern der AG-Orion und dem Taunus Astrotreff organisiert. Es standen drei Termine zur Auswahl.  In der Woche vor dem Wochenende 07.-08.04. zeichnete sich schon ab, dass der 07.04. der geeignete Tag werden würde. Die Wettervorhersage kündigte ein Superwetter für Samstag auf Sonntag an. Der Mond sollte erst um 2:20Uhr mit 61% Oberfläche aufgehen. Also perfekt.

Nun war nur noch die Lokation zu klären. Es stand an zur Auswahl: die Wasserkuppe (südlicher Parkplatz), schwarzes oder rotes Moor (Parkplatz) oder die hohe Geba.

Da niemand der geplanten Teilnehmer eine klare Empfehlung für einen der genannten Plätze aussprach, entschied ich mich dann am Samstag Nachmittag für die hohe Geba, da es dort Beobachtungsplattformen und Strom gibt - für die Astrofotografen unter uns ein nicht ganz zu vernachlässigender Punkt.

 

Treffpunkt sollte dann ca. 19:30 auf der hohen Geba sein. Die Abfahrt für mich war dann 17:30Uhr, nachdem ich das Auto ziemlich randvoll mit folgenden "Utensilien" gepackt hatte: Bresser 102/460 FH; SW 120/600; Skytee Montierung; AVX Montierung und WO Megrez 72 und der nicht zu vernachlässigende Kleinkram. 

 

Auf der Fahrt habe ich dann Bernd auf der A66  getroffen und wir sind im Konvoi zur hohen Geba gefahren, wo bereits Stefan Zwieb und Sven Kreiensen auf uns warteten. Nach und nach kamen dann noch die anderen Astrofreunde hinzu: Joachim Ring, Wolfgang Voigt und Ernest Joyner. 

 

Ich verlinke (Link) hier mal einen sehr schönen Bericht von Stefan, welcher die Sicht von der visuellen Astroseite her beleuchtet, und werde mich hier mehr der Astrofotografie zuwenden.

 

Dort angekommen, war nur noch eine der vier Beobachtungsplattformen frei, die wir dann in Beschlag nahmen. Sven, Bernd und ich bauten unser Equipment auf der Plattform auf. Ernest der erst später hinzukam, musste sein C8 Edge mit der AVX neben der Plattform aufbauen.

 
Es zeigte sich schon recht früh, dass der Wind uns lästig werden würde. Die hohe Geba ist dafür bekannt, dass hier immer ein Windchen weht, aber am 07.04. war es doch eindeutig mehr als ein Windchen.
 
Folgendes Equipment hatten wir dabei: Sven, hatte ein altes aber doch sehr gut erhaltenes C8 (oranger Tubus) mit Wedge, Gabelmontierung, Nachführsteuerung und Stativ dabei. Bernd, ein GSO 6ZoLL f4 Newton auf der AVX, und ich, wie oben bereits erwähnt, den William Optics ED Megrez 72 ebenfalls auf der AVX.
 
Langsam kam die Dämmerung und Venus kam sehr schön zum Vorschein. Echt ein schöner Abendstern. Nachdem wir uns alle begrüßt und Neuigkeiten ausgetauscht hatten, ging es zum Aufbau. Wie gewöhnlich dauerte das dann doch etwas llänger, so dass ich mit dem Einnorden und Alignment erst so gegen 21:30Uhr fertig war.
 
Bild: Sven Kreiensen

 

Ich war etwas unschlüssig, was ich aufnehmen sollte, und nach langem Überlegen habe ich mich für die Markarjansche Kette im Sternbild Jungfrau entschieden. Bernd hatte sich für das gleiche Ziel entschieden (was auch sonst bei Zwillingsbrüdern ;-))

 

Das Dramatische bei der Astrofotografie ist, dass man so mit dem Aufbau des Equipments beschäftigt ist, dass man alles andere ausblendet. Erst jetzt hatte ich einmal Zeit, mir den Sternenhimmel anzuschauen. WOW was für ein Himmel, unglaublich viele Sterne. Dieser Anblick war schon die Fahrt wert.

 

 

Mittlerweile liefen dann die Aufnahmen bei Bernd und mir, Sven hatte so seine Probleme mit dem Finden des Eulennebels.

Nach und nach wurde der Wind stärker, und trotz zweier Windschotts, wusste ich schon womit das enden würde. 
Ernest hatte kein Windschott und die AVX war mit dem C8 Edge darauf etwas hilflos dem Wind ausgesetzt. Keine Chance für Langzeitbelichtungen bei 1400mm Brennweite (mit Reducer). Auch für Sven war es eher schwierig mit dem C8 bei den Windverhältnissen eine vernünftige Aufnahme hinzubekommen. Da waren wir mit den kleinen Brennweiten eher im Vorteil.

So, jetzt war die Zeit gekommen, mir den Sternenhimmel mit meinen zwei Richfieldern anzuschauen. Echt beeindruckend was so einfache FH bei dunklem Himmel zeigen können. Wobei das Highlight dann doch der 12 Zoll Newton Goto Dobson von Stefan war. Einfach ein super Instrument für die Galaxieseason. Auch Joachims SW ED 120/900 machte sich prächtig unter diesem Sternenhimmel.

Der Wind wurde stärker und stärker, so dass ich mich nach ca. 100min Belichtungszeit entschieden habe die Astrofotografie für diesen Abend zu beenden. Mittlerweile hatte Ernest auch schon zusammmengepackt und Sven war auch am Abbauen. 

Astrofotografisch war das leider nichts. Der Wind war zu stark. Aber visuell, auch wenn das Bild durch das Okular aufgrund des Windes manchmal zitterte, ein voller Erfolg für mich.

 

Es war mittlerweile Mitternacht. Nach und nach verabschiedeten wir uns und fuhren zurück. Bernd und ich waren dann die letzten die die hohe Geba verließen.

Wir waren uns darüber einig, dass wir den Rhönbesuch bald mal wieder wiederholen müssen, aber beim nächsten Mal würden wir das schwarze Moor ansteuern.

 

 

06.04.2018: First Light mit der ASI 1600 mc Pro

 

Jetzt habe ich mich doch für die ASI 1600 Color cooled entschieden. Ich war noch hin und hergerissen, ob es die ASI 294 werden sollte, aber ich glaube für meine Einsatzart, weniger Lucky Imaging sondern eher Langzeitbelichtung, ist die ASI 1600 die bessere Wahl. Auch das Chipformat 4:3 gefällt mir besser als das der ASI 294 (16:9)

 

Nachdem ich Leo Triplett in Nachbars Birke gelaufen ist, habe ich kurzentschlossen noch die neue ASI an das RC montiert und M13 als Test aufgenommen. Tja leider habe ich den Fokus nicht 100%ig getroffen, und der Akku für den Remote PC im Garten hat nicht durchgehalten. Achja, bei unity gain waren die 240s schon zuviel mit dem f6 RC. die Sterne sind leider schon ausgebrannt. Seht einfach selber....

 

Daten: Lights 25x240s; Flats 30x; Darks:10x

 

 

05.04.- 06.04.2018: M51

 

Heute habe ich den RC wieder bei TS in Parsdorf abgeholt, nachdem er dort für eine Woche zur Reparatur war. Der Tubus wurde ausgetauscht, da der Hauptspiegel nicht rechtwinklig zur OAZ Achse angebracht worden war, und so eine große Verkippung vorlag. 

 

Da es auch noch klar war, habe ich mir als Testopbjekt M51 ausgesucht, und gleich ein paar Lights gemacht - mit der Canon 700da. Fazit, die Verkippung ist weg, und TS hatte den RC auch noch gleich richtig kollimiert. Super!

 

Daten: Lights: 52x3min / Flats: 30x (da ich gedithert habe, habe ich auf Darks verzichtet)

 

Am nächsten Tag ging es gleich dann auf Leo Triplett. Auch dort zeigte der RC ein schönes Ergebniss. der kleine RC gefällt mir, sehr kompakt und eine gute Brennweite für Galaxien.

 

Daten: Lights: 42x3min / Flats: 30x (da ich gedithert habe, habe ich auf Darks verzichtet)