Matthias Astrofotografie Blog

Ich bin Matthias Steiner. Schaut euch ruhig bei mir um und seht meine Ergebnisse in der Astrofotografie. Damit ich weiß, wer mich hier besucht, könnt ihr mir gerne eine Nachricht über mein Kontaktformular senden.

 

 

 

 

 

19.06.2017: Nordamerikanebel

NGC7000 - Ursprünglich wollte ich drei Stunden belichten, jedoch streikte nach 95min der Akku, daher nur 1h35min.

Lights: 95x60s / Darks: 120x60s / Flats 20x / Bias 40x - ISO400

 

Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan.

Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100  Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30'). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (α Cygni) im Schwan befindet.

Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahren entfernt (seine genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form (HII) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung des Nebels ist allerdings trotz seiner Gesamthelligkeit von 6 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen völlig dunklen, mondlosen Himmel, der durch keinerlei künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nebel kann dann mit einem Prismenfernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.

Der Nordamerikanebel wurde 1891 von Max Wolf an seiner privaten Sternwarte in Heidelberg mit seinem 6"-Doppelastrografen entdeckt. Die Entdeckung war eine der ersten mit Hilfe der Astrofotografie. (aus Wikipedia)

 

 

10.06.2017: Jupiter.

Bei fast Vollmond bzw. 1 Tag nach Vollmond, machen eigentlich nur helle Objekte Sinn, daher habe ich mal Jupiter versucht abzulichten. War mein erster Versuch. Benutzt habe ich das C8 - 2000mm Brennweite. mit Sharpcap habe ich 1000 frames aufgenommen, und mit Registax gestacked. Kamera: Alccd5-IIc. Das Seeing war leider nicht so toll, hatte Schwierigkeiten zu fokusieren.

 

 

27.05.2017: Komet Johnson. Mein erster Komet. Komet Johnson C/2015 V2 befindet sich zur Zeit im Sternbild Bootes. Der Komet hat jetzt ca. seine größte Helligkeit mit ungefähr 7.5mag.

 

 

 

 

 

26.05.2017: M92 / Belichtungszeit 1h9min ISO400, Belichtungszeit:  Lights 23x3min, Darks 30x3min, 20x Flats, 20x Bias

 

 

Messier 92 (M92, auch als NGC 6341 bezeichnet) ist ein 6,3 mag heller Kugelsternhaufen mit einer Flächenausdehnung von 14,0′ im Sternbild Herkules. Die Entfernung von Messier 92 beträgt etwa 26.000 Lichtjahre, seine Masse wird auf etwa 330.000 Sonnenmassen geschätzt. Die sehr geringe Metallhäufigkeit von nur 0,6 % der solaren Elementhäufigkeit lässt auf ein sehr hohes Alter dieses Kugelsternhaufens schließen. Tatsächlich ergeben Messungen mit Hilfe von Farben-Helligkeits-Diagrammen ein Alter von etwa 13 Milliarden Jahren. Er gehört damit zu den ältesten bekannten Kugelsternhaufen.

Aufgrund seiner großen Helligkeit und der weit nördlichen Lage am Himmel ist M92 in Mitteleuropa schon im Feldstecher sichtbar. In kleinen Teleskopen (Vier- bis Achtzöller) lässt sich der Haufenrand in Einzelsterne auflösen.

Man findet M92 genau 6,3° nördlich des Sterns π Herculis. Er ist fast so hell wie der bekanntere Herkuleshaufen M13, erscheint aber deutlich kompakter [3]. Entdeckt wurde er 1777 von Johann Elert Bode und 1781 (unabhängig von Bode) von Charles Messier. (aus Wikipedia)

 

 

25.05.2017: M27 / Belichtungszeit 1h30min, ISO400, Belichtungszeit Subframe: 3min. Firstlight mit dem SW 150 PDS Newton

http://www.astrobin.com/297982/

 

Der Hantelnebel (auch mit Messier 27 oder NGC 6853 bezeichnet, vom engl. auch Dumbbell-Nebel) ist ein 7,5 mag heller planetarischer Nebel mit einer Flächenausdehnung von 8′,0 × 5′,7 im Sternbild Vulpecula. Im Fernglas ist er gerade erkennbar, im Teleskop zeigen sich weitere Strukturen. Der Zentralstern ist ein Weißer Zwerg von 14 mag und einer Temperatur von über 100.000 Kelvin.[3] Die Entfernung beträgt rund 1400 Lichtjahre.[3] Er hat seinen Namen von Sir William Herschel wegen seiner länglichen Form erhalten. Der Nebel dehnt sich mit 6,8 Bogensekunden pro Jahrhundert aus. Der Hantelnebel wurde von Charles Messier am 12. Juli 1764 entdeckt. (aus Wikipedia)

 

 

 

25.05.2017: M13 - nochmal M13 mit dem 6Zoll Fotonewton. 44min ISO200 2min (mit Darks) / 40min ISO200 4min (keine Darks)

 

 

 

20.05.2017: M57 / Belichtungszeit 1h23min. ISO 400, Belichtungszeit Subframe: 3min.

 

Der Ringnebel (auch mit Messier 57 oder NGC 6720 bezeichnet) ist ein Planetarischer Nebel im Sternbild Leier.

Der Nebel ist der Überrest eines Sterns, der vor etwa 20.000 Jahren seine äußere Gashülle abgestoßen hat. Die Gashülle dehnt sich mit einer Geschwindigkeit von 19 km/s (?) aus und hat derzeit einen scheinbaren Durchmesser von etwa 118 Bogensekunden, was bei einer Entfernung von 2300 Lichtjahren einen absoluten Durchmesser von ca. 1,3 Lichtjahren bedeutet. Im Teleskop erscheint der Nebel ringförmig, weshalb er oft auch als Ringnebel in der Leier bezeichnet wird. Tatsächlich ähnelt die sichtbare Gashülle einem Torus. Im Zentrum des Nebels befindet sich ein Weißer Zwergstern mit einer Oberflächentemperatur von etwa 70.000 °C und einer scheinbaren Helligkeit von 15,8 mag.

M 57 kann relativ leicht aufgefunden werden, da er etwa in der Mitte der Verbindungslinie der Sterne β und γ Lyrae steht. (aus Wikipedia)

 

 

 

20.05.2017: M13 / Belichtungszeit 1h26min.  ISO400, Belichtungszeit Subframe:3min. Kern leider ausgebrannt.

 

Messier 13 oder M13, auch bekannt als Herkuleshaufen oder NGC 6205, ist ein heller Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules mit der Nummer 13 des Messier-Katalogs.

M13 ist der hellste Kugelsternhaufen am Nordhimmel und wurde schon 1714 von dem englischen Astronomen Sir Edmond Halley entdeckt. Er ist etwa 25.100 Lichtjahre von der Sonne entfernt (die Angaben schwanken zwischen 23.000 und 26.000 Lj), hat die 300.000-fache Leuchtkraft der Sonne und einen Durchmesser von 150 Lichtjahren.

 (aus Wikipedia)

 

 

 

30.04.2017: M101 / Belichtungszeit 1h30min, wg. Meridian Flip der AVX wurde leider die Aufnahme unterbrochen . Vorgesehen waren 65x3min = 195min

 

Messier 101 (auch als NGC 5457, Pinwheel-Galaxie oder Feuerrad-Galaxie bezeichnet) ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 28,8' × 26,9' und der scheinbaren Helligkeit von 7,5 mag im Sternbild Großer Bär. Ihre Entfernung beträgt rund 22 Millionen Lichtjahre, ihr Durchmesser 170.000 Lj. (aus Wikipedia)

 

 

20.04.2017: M106 / Belichtungszeit: nur 1h5min wegen aufziehender Bewölkung

 

Messier 106 oder NGC 4258 ist eine Spiralgalaxie mit den Abmessungen 18′,6 × 7′,2 und der scheinbaren Helligkeit von 8,3 mag im Sternbild Canes Venatici.

M106 ist eine Galaxie, der in der Hubble-Sequenz der Typ Sbp zugewiesen wird, wobei das p für engl.: peculiar, d. h. eigentümlich steht. Manche Autoren geben den Typ auch mit SABbc an, also zwischen normaler Spirale und Balken-Spirale. Mit einer Entfernung von etwa 24 Millionen Lichtjahren liegt die Galaxie in der Umgebung mehrerer Galaxiengruppen, als deren Mitglied die Galaxie je nach Autor gelistet wird, zum Beispiel die Ursa-Major-Gruppe, die Coma-Sculptor-Gruppe, die Canes-Venatici-I-Gruppe oder die Canes-Venatici-II-Gruppe. Die Galaxie hat einen Durchmesser von etwa 135.000 Lichtjahren.

Der Kern der Galaxie ist aktiv und als Radioquelle seit den 1950er Jahren bekannt. 1995 beschrieben Brent Tully et al., dass das Zentrum einen Jet ausstößt, der in Zusammenhang mit dem im selben Jahr entdeckten massiven zentralen Objekt dieser Galaxie stehen sollte. Dieses Zentralobjekt ist vermutlich ein Schwarzes Loch von knapp 40 Millionen Sonnenmassen. In seiner Umgebung beobachten Astrophysiker ein Emissionslinienspektrum, dem der Galaxienkern seine Klassifikation als LINER-Typ (Low Ionisation Nuclear Emission-line Region) verdankt[3].

Die beiden Spiralarme sind durch große Mengen an jungen, massereichen Sternen gekennzeichnet, die in einem bläulichen Licht leuchten. Die Galaxie durchläuft derzeit einen sogenannten »Starburst«, bei dem die Sternentstehungsrate stark erhöht ist.

M106 wurde im Juli 1781 von Pierre Méchain entdeckt.  (aus Wikipedia)